Aktuelles Heft und Podcast zur Pflege
02.11.2026Wie kann Architektur Menschen dabei unterstützen, möglichst lange selbständig zu leben und nur bei Bedarf auf Unterstützung zurückzugreifen? Pflegeeinrichtungen werden immer mehr zu einem Hybrid aus gewohntem Lebensumfeld und punktuell ergänzenden Angeboten, die in Krisen, bei Krankheiten, nach Unfällen und auch angesichts des nahen Todes ein vertrautes und sicheres Umfeld schaffen. Sicher ist: Der demografische Wandel unserer Gesellschaft wird den Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten weiter vergrößern und verändern. Wie also müssen Gebäude heute geplant werden, damit sie auf neue Pflegekonzepte, veränderte Bewohnerstrukturen und unterschiedliche Betreuungsintensitäten reagieren können? Für Antworten auf diese Fragen sind wir zu nickl & partner nach München gefahren.
Ebenfalls im Heft: das Demenzdorf Furuset Hageby, Oslo/NO, Architektur: Nord Architects, Kopenhagen/DK, 3RW arkitekter, Bergen/NO
Foto: Adam Mørk
Das international tätige Büro hat sich zum Ziel gesetzt, das Wohlbefinden des Menschen ins Zentrum seines Arbeitens zu stellen. Dabei streben sie mit ihren Projekten eine „Healing Architecture“ an, welche die physische und psychische Gesundheit unterstützt. Für dieses Heft soll es allerdings nicht um Krankenhäuser und Kliniken gehen. Vielmehr möchten wir die ganze Bandbreite der Pflege ablichten: vom Seniorenwohnen mit Pflege bis zum Hospiz.
Im Detail zeigen wir folgende Projekte:
- Zentrum für seelische Gesundheit, Krankenhaus Altscherbitz (Schulz und Schulz, Leipzig)
- Seniorenwohnen Webersgasse, Nürnberg (dreisterneplus, München)
- Furuset Hageby, Demenzdorf, Oslo/NO (Nord Architects, Kopenhagen/DK, 3RW arkitekter, Bergen/NO)
- Caritas-Hospizzentrum Mutter Teresa, Heiligenstadt (Stadermann Architekten, Niederorschel)
Hier geht’s zum Heft DBZ 11 und hier zum Podcast mit Hieronimus Nickl (nickl & partner, München) zum Thema Pflegeeinrichtungen.
