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BIM mit System: Vom 3D-Modell zur wertschöpfenden Datenbasis

Foto: Vectorworks Germany GmbH

Foto: Vectorworks Germany GmbH

Wer Vectorworks für den BIM-Einsatz im Büro evaluiert, sollte nicht nur einzelne Werkzeuge vergleichen. Entscheidend ist, wie sich Modellstruktur, Daten und Austauschprozesse zu einem nachvollziehbaren Workflow verbinden lassen.

Bei der Auswahl einer BIM-Software stellt sich nicht nur die Frage, wie schnell sich ein Gebäude modellieren lässt. Für Architekturbüros ist entscheidend, ob ein Modell auch die Aufgaben unterstützt, die im Projektalltag folgen: Planableitung, Auswertungen, Zusammenarbeit mit Fachplaner:innen und Datenaustausch.

Wer Vectorworks evaluiert, sollte daher nicht allein einzelne Werkzeuge oder Ansichten vergleichen. Der entscheidende Punkt ist die Modellierungslogik: Wie werden Bauteile organisiert? Wo werden Informationen geführt? Und wie kann ein Modell so aufgebaut werden, dass es für Planwerk, Listen und IFC-Übergaben nutzbar bleibt?

Modellieren Sie nicht nur. Konstruieren Sie mit System.

Ein 3D-Modell wird nicht automatisch zu einer BIM-Datenbasis, nur weil es detailliert aussieht. Für eine belastbare Arbeitsgrundlage müssen Geometrie, Informationen und Bürostandards zusammenpassen. Dazu gehören zum Beispiel eine nachvollziehbare Klassenorganisation, eine klare Geschosslogik, korrekt gesetzte Referenzhöhen sowie ein konsistenter Umgang mit Stilen, Symbolen und Nomenklaturen.

Diese Grundlagen sind besonders wichtig, wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten oder Modelle über verschiedene Planungsphasen hinweg weiterentwickelt werden. Sie helfen dabei, wiederkehrende Bauteile einheitlich aufzubauen und Projektinformationen nachvollziehbar zu strukturieren.

Aus dem Modell nutzbare Informationen gewinnen

Ein strukturiertes Modell schafft die Grundlage dafür, Planwerk und Daten aus einer gemeinsamen Projektbasis abzuleiten. Je nach Projektziel können dazu Pläne, Mengen- und Objektlisten sowie weitere Auswertungen gehören.

Die Modellierungsrichtlinie für Vectorworks Architektur behandelt dafür die Bereiche Organisation, Intelligenz, Daten und Praxis. Sie erläutert Klassenstrukturen, Geschosslogik und Referenzhöhen sowie Stile, Symbole und Nomenklatur. Hinzu kommen Datenbanken, Tabellen und Datenvisualisierung – also jene Themen, die aus dem Modell eine nutzbare Informationsbasis machen.

IFC-Austausch von Anfang an mitdenken

BIM-Projekte enden nicht an der Bürotür. Modelle müssen häufig mit Fachplaner:innen, Auftraggeber:innen und AVA-Beteiligten ausgetauscht werden. Deshalb sollte der Informationsbedarf für Übergaben bereits beim Modellaufbau berücksichtigt werden.

Die Modellierungsrichtlinie zeigt, wie Vectorworks-Modelle als Grundlage für optimierte IFC-Exporte aufgebaut werden können. Sie adressiert damit eine zentrale Frage in der Softwareevaluation: Unterstützt die Modellierungslogik die Anforderungen des eigenen Büros und die Austauschprozesse in realen Projekten?

Praxiswissen für die Evaluation

Theorie allein reicht nicht aus. Das Kernstück der kostenlosen Modellierungsrichtlinie sind zehn detailliert aufgeschlüsselte Modellierungssituationen mit Dos und Don’ts. Behandelt werden unter anderem Massivbau und WDVS, Loggien und Balkone, Holzhybridbauweisen, Treppenhäuser und Aufzugsschächte, Dachkonstruktionen sowie Sonderbauteile und Sanitär.

Der Leitfaden ist kein allgemeines BIM-Versprechen. Er bietet einen konkreten Einblick darin, wie Vectorworks Architektur für die Modellierungsarbeit im Büro eingesetzt werden kann. Wer die Software evaluiert, kann damit anhand typischer Bauteile und Fragestellungen prüfen, ob der Ansatz zu den eigenen Anforderungen passt.

Die richtigen Fragen im Auswahlprozess

Für eine fundierte Evaluation lohnt es sich, mit einem typischen Büroprojekt oder einem repräsentativen Bauteil zu arbeiten. Dabei helfen unter anderem diese Fragen:

· Lässt sich die gewünschte Modellstruktur mit Klassen, Geschossen, Referenzhöhen und Stilen nachvollziehbar aufbauen?
· Sind die im Modell geführten Informationen für Planwerk, Objektlisten und Mengenauswertungen nutzbar?
· Können typische Anschlüsse und Sonderbauteile passend zum eigenen Planungsstandard modelliert werden?
· Unterstützt der Modellaufbau die vorgesehenen IFC-Übergaben an Fachplanung und AVA?
· Kann das Team die Modellierungslogik im Projekt einheitlich anwenden?

Laden Sie die kostenlose Modellierungsrichtlinie für Vectorworks Architektur herunter und prüfen Sie anhand konkreter Praxisfälle, wie Vectorworks in Ihren BIM-Workflow passt.

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