Ein neues Zentrum für Lehre, Lernen und wissenschaftlichen Dialog
Mit dem neuen audiMAX wurde für die Universität Heidelberg ein hochmodernes Hörsaal- und Lernzentrum realisiert, das in der Mitte des Campus Neuenheimer Feld einen hochattraktiven zentralen Ort der Lehre schafft. Der fünfgeschossige Neubau, umgesetzt von der Klaus Tschira Stiftung nach Plänen des Büros Bernhardt + Partner Architekten, prägt und ordnet mit seiner markanten Form das städtebauliche Umfeld des zentralen Campusbereiches. Das Gebäude vereint Lehre, Lernen und wissenschaftlichen Austausch auf innovative Weise: Herzstück ist das Auditorium maximum mit über 900 Sitzplätzen, ergänzt durch zwei kleinere Hörsäle sowie großflächige Seminar-, Lern- und Computerräume und eine zentrale, rund 3.300 Quadratmeter große Campusbibliothek. Einen wesentlichen Beitrag zur funktionalen und gestalterischen Qualität leisten die eingesetzten Bodenlösungen. Während Interface Teppichfliesen in Bibliothek und Lernbereichen Komfort und Atmosphäre schaffen, erfüllen nora Kautschukböden in den Hörsälen höchste Anforderungen an Belastbarkeit und Langlebigkeit.
Komfortable Lernzonen mit intuitiver Wegeführung
Offene Lernlandschaften prägen das Nutzungskonzept außerhalb der Hörsäle und schaffen fließende Übergänge zwischen ruhigen Bibliotheksbereichen, kommunikativen Lounges und flexibel nutzbaren Gruppenarbeitszonen. Interface Teppichfliesen tragen hier maßgeblich zur Aufenthaltsqualität bei. Sie schaffen eine akustisch angenehme, lernfördernde Umgebung und sind zugleich integraler Bestandteil des architektonischen Gestaltungskonzepts. Ein eigens entwickeltes Farbkonzept macht die unterschiedlichen Funktionsbereiche erfahrbar und unterstützt die Orientierung im Gebäude. „Wir haben ein intuitives Leitsystem entwickelt, bei dem wichtige Zonen farblich hervorgehoben werden“, erläutert Innenarchitekt Jens Huwe vom Büro Bernhardt + Partner Architekten. „Zentrale Bereiche sind rot, während Seminar- und Bibliothekszonen in Blau gestaltet sind. Je intensiver der Rotton wird, desto näher bewegt man sich zur Bibliothek.“ Mit der Heuga 727 kam ein bewährtes, klassisches Design zum Einsatz – eine unifarbene, fein melierte Teppichfliese mit ruhiger, zurückhaltender Optik, die durch ihre satten und leuchtenden Farben zugleich lebendig wirkt. Neben Farben aus dem Standardsortiment wurde zudem eine Sonderfarbe eingesetzt, die in Zusammenarbeit mit dem Interface Design Studio entwickelt wurde. Auch im laufenden Betrieb überzeugen die modularen Bodenbeläge durch ihre hohe Funktionalität. Einzelne Teppichfliesen lassen sich bei Bedarf unkompliziert austauschen – eine Aufgabe, die problemlos auch vom Haustechnikteam vor Ort durchgeführt werden kann.
Strapazierfähige Lösung für stark frequentierte Hörsäle
Die Hörsäle des audiMAX beeindrucken durch ihre stark ansteigenden Ränge. Angesichts der intensiven Nutzung im täglichen Betrieb sind Materialien gefragt, die sowohl strapazierfähig als auch dauerhaft belastbar sind. Der eingesetzte Kautschukboden noraplan sentica erfüllt diese Anforderungen. Er bildet in einem warmen Anthrazit eine ruhige, zurückhaltende Basis, während die Sitzreihen farbliche Akzente setzen – in warmem Terrakotta im großen Auditorium und in Türkistönen in den kleineren Hörsälen. Helle Wand- und Deckenflächen verstärken diesen Kontrast und tragen zu einer freundlichen Raumatmosphäre bei. „Ich setze in meinen Projekten gerne auf nora, weil hier das Gesamtpaket stimmt“, bekräftigt Huwe. „Neben dem Bodenbelag ist passendes Zubehör verfügbar – von Sockelleisten bis zu Treppenbelägen. So lassen sich Gestaltungskonzepte konsequent umsetzen.“
