Leuchtturm
Medizinische Fachbibliothek O.A.S.E., Düsseldorf-
Foto: Ralph Richter, Düsseldorf
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Der achtgeschossige Quader besitzt eine...
Foto: Ralph Richter, Düsseldorf
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Die O.A.S.E. befindet sich an der „Grünen Achse“...
Foto: Ralph Richter, Düsseldorf
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Obwohl die Fassade nicht den Anschein erweckt, ist...
Foto: Jens Kirchner, Düsseldorf
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180 Personen finden im Vortragssaal Platz
Foto: Jens Kirchner, Düsseldorf
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Die Betonelemente der Fassade sind mit...
Foto:
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Das Fließende der Fassade findet sich wieder in...
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Die Einrichtung bestehend aus mal amorphen, mal...
Foto: Jens Kirchner, Düsseldorf
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Die vertikalen Fensterbänder schaffen in den...
Fotos (3): Jens Kirchner, Düsseldorf
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Sichtbeton und leuchtende Farben stehen in...
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Das Innenraumkonzept wurde von der...
Fotos (2): Jens Kirchner, Düsseldorf
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Lageplan, o.M.
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Grundriss Ebene 00, M 1 : 333 1/3
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Grundriss Ebene 03, M 1 : 333 1/3
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Ansicht
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Schnitt BB, M 1 : 100
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Detailschnitt D1, M 1 : 15
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Detailschnitt D2, M 1 : 15
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Detailschnitt D3, M 1 : 15
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Schnitt AA, M 1 : 333 1/3
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Volker Weuthen
Dipl.-Ing. Architekt, wurde 1957 in Mönchengladbach geboren und studierte an der RWTH...
Auf dem Areal der Universität Düsseldorf eröffnete Ende 2011 die medizinische Fachbibliothek, genannt: „Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung“ – kurz O.A.S.E.. Inspiriert durch das medizinische Umfeld nahmen HPP Architekten für ihren Entwurf ein „kapillares System“ zum Vorbild.
Das Areal der Universität Düsseldorf und ihrer Kliniken, seine Lage und heterogene Bebauung spiegeln die etwas verwickelte Entstehungs- und Gründungsgeschichte der nach Heinrich Heine benannten Hochschule wieder. Entstanden aus den Städtischen Kliniken und der „Medizinischen Akademie“, die beide im südlichen Stadtteil Bilk ansässig waren, gründete man 1965 offiziell die Universität, deren nach und nach und im Stile dieser Jahre errichtete Baulichkeiten sich direkt südlich des Klinikgeländes anschlossen. Während dieses einigermaßen geplant verlief, wuchsen die Universitätskliniken eher spontan und, zumindest nach heutiger Wahrnehmung, ziellos.
Die Insel
Ebenfalls an der Achse, an der Schnittstelle zum Universitätsgelände, mit den Nachbarn Rektorat, Mensa und einigen Studentenwohnheimen liegt die O.A.S.E., für deren Entwurf sich HPP verantwortlich zeichnet. Sich offiziell – etwas bemüht – „Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung“ nennend, beherbergt das Gebäude unter anderen eine medizinische Fachbibliothek, einen 180 Personen fassenden Vortragssaal, ein Café, Räume für das Dekanat und die Fachschaft, einen Kinderbetreuungsraum, Ruheinseln sowie diverse, mit allen erdenklichen multimedialen Möglichkeiten ausgestatte Lernzonen, in denen Studierende in Gruppen arbeiten können.
Entwurfskonzept
Die Architekten, offenbar motiviert vom medizinischen Umfeld und zur grünen Achse passend, wollten eine „organisches Gebäude“ bauen. Vorbild ist ein „kapillares System“. Skelett, Arterien, Haut werden in Analogie zu Tragwerk, Infrastruktur bzw. Erschließung und Hülle gesetzt. Einige Skizzen der Architekten zu ihrem Konzept erinnern etwas an den Entwurf von Lars Spuybroek für den Ground-Zero-Wettbewerb 2002.
Enrico Santifaller, Frankfurt am Main
















