Finanzamt, Halle

Das neue Finanzamt Halle ist umgeben von einer gründerzeitlich geprägten Wohn- und Geschäftsbebauung. Auf fünf Ebenen mit rund 19 000 m² Bruttogeschossfläche, wurden Büros, Besprechungs- und Sozialräume für insgesamt 458 Mitarbeiter geschaffen. Die Architekten von HPP Hentrich Petschnigg & Partner, Niederlassung Leipzig, interpretierten in ihrem Entwurf das Abbild eines historischen Amtsgebäudes mit Stilmerkmalen aus der Gründerzeit. Der Gebäudekomplex schließt eine innerstädtische Baulücke und verbindet nun mehrere Bestandsgebäude. Drei Fassaden sind entweder mit stumpfem oder spitzem Winkel zusammengeführt. Die Architekten leiteten die feingliedrige Lochfassade unmittelbar aus der Gebäude- und Büroraumrasterung her. Zwei Lichthöfe durchbrechen die insgesamt fünfteilige Hauptfassade. Dem Hauptteil wurden rechts und links Flügelbauten angegliedert, die durch die Lichthöfe auf Abstand gebracht wurden. Die charakteristische Ausbildung ergibt sich aus dem vorgegebenen Materialwechsel. Als Lösung für die komplexe Bauaufgabe entschied sich HPP für ein technisch hochwertiges Fassadensystem bei dem die funktionalen Ebenen Wetterschutz und Wärmeschutz räumlich und konstruktiv voneinander getrennt sind. Glas- und Aluminium sind die bestimmenden Materialien der drei Fassaden.

Als Unterkonstruktion für die Vorhangmaterialien dienen Aluminiumtragprofile von BWM Dübel + Montagetechnik. In Halle kam das Halteprofil ATK 100 Minor für die sichtbare Direktbefestigung von Aluminiumtafeln zum Einsatz. Es erlaubt Befestigungen sowohl als horizontale als auch als vertikale Anordnungen
BWM Dübel und Montagetechnik GmbH
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