Ersatzneubau Experimentalphysik, Bielefeld

Neben „Gebäude X”, dem „CITEC-Gebäude“ und anderen, die noch kommen werden in dem Milliarden € schweren Ausbau des Uni-Campus in Bielefeld, hat jetzt der „Ersatzneubau Experimentalphysik“ an der Konsequenz  eröffnet (ehemals hieß die Straße noch schön altmodisch ostwestfälisch Morgenbreede, was auf die ehemals bäuerliche Nutzung des Grundstücks hinwies).

Nötig wurde der Ersatzneubau (Generalplaner: Carpus + Partner AG, Aachen, die auch das schon genannte „CITEC“ geplant hatten), weil die Labore im aktuell sanierten Hauptgebäude durch die Bauarbeiten in ihrer Arbeit behindert würden: feinste Schwingungen, ausgelöst durch Maschineneinsatz, könnten Messergebnisse verfälschen.

Dass man dieses Problem auch beim Neubau hatte, lag allerdings an der Lüftungsanlage, die den Standards nicht entsprach. Sie konnte mittlerweile so feinjustiert werden, dass jetzt vier von insgesamt 29 Laboren die Arbeit aufnehmen konnten. Ende 2017 soll alles fertiggestellt sein.

Der Ersatzneubau, der gut 12 Mio. € gekostet hat, hat eine Hauptnutzfläche von 1 293 m². Er verfügt über extra massige Ortbetondecken, Platz für Großgeräte und absolute Dunkelräume. Zugehörige Büros werden im angren­zenden Gebäude der Verhaltensforschung untergebracht. Die Kosten tragen das Land Nordrhein-Westfalen, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) und die Universität gemeinsam.

www.uni-bielefeld.de, www.carpus.de