green:house

Experimentalbau erhält den Thüringer Umweltpreis

Am 23. November 2011 wurde der erste Thüringer Umweltpreis verliehen. Stellvertretend für das große Team des Projektes green:house, welches an der Entwicklung und Realisierung des Gebäudes auf dem Weimarer Campus beteiligt war, nahmen Prof. Walter Stamm-Teske, Jessica Christoph, Katja Fischer und Tobias Haag den mit 5000 € dotierten Preis von Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz entgegen.  
Das Projekt green:house setzte sich im Wettbewerb um vorbildlichen Einsatz für den Umweltschutz  erfolgreich gegenüber insgesamt 27 Projekten durch, die von verschiedenen Personen, Gruppen, Vereinen, Institutionen oder Unternehmen beim Ministerium für Landwirtschaft, Forst, Umwelt und Naturschutz eingereicht wurden. In seiner Laudatio würdigte Mike Jessat vom Naturschutzbund Thüringen nicht nur den komplexen Entwicklungsansatz, sondern besonders die Eigenschaften und Potentiale des Baustoffs Holzbeton, der im Projektbau green:house einzigartig zum Einsatz kommt, und prophezeite diesem bedeutende Chancen.  
Gewürdigt wurde besonders der Grundgedanke, hohe energetische Standards mit möglichst einfachen Konstruktionen (als LowTech) zu erfüllen. Die Ehrung ist gleichzeitig mit einem Aufruf an die Landesregierung, Kommunen, aber auch an das green:house Team verbunden, dieses positive Beispiel innovatiover und ressourcenschonender Bemühungen zu vervielfältigen. Innerhalb von eineinhalb Jahren Entwicklungszeit und nur einem Jahr Bauzeit entstand auf dem Campus der Bauhaus-Universität ein Experimentalbau, der unter realen Bedingungen die Qualitäten des Baustoffes Holzbeton untersucht und weiterentwickelt. Mehr als 100 Planern, Unternehmen und Studierende arbeiteten integrativ an der Realisierung des Vorhabens.
 
Das green:house wird als Experiment Holzbeton in der Dezemberausgabe der DBZ mit dem Themenschwerpunkt Materialien ausführlich dokumentiert.

Internet: http://www.thueringen.de

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