Die Sieger stehen fest

Egon Eiermann Award 2019

Die Sieger des diesjährigen Egon Eiermann Awards sind gekürt. An dem offenen Wettbewerb, der 2018 erstmalig in sieben Ländern Europas ausgelobt wurde, haben sich insgesamt 151 Studierende und Absolventen der Fachrichtung Architektur beteiligt.

Nach eingehender Beratung im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin vergab die Jury zwei Auszeichnungen und vier Anerkennungen an Studierende der Hochschulen Wismar, ETH Zürich, UdK Berlin, KIT Karlsruhe, ETSAM Madrid und Universidad de Sevilla. Mit der diesjährigen Wettbewerbsaufgabe „Die Konsolidierung der Stadt: Urbane Nachverdichtung von Gebäuden und Baulücken“ stellte der Auslober Equitone die Frage, wie in Zeiten von Städtewachstum und Bevölkerungsboom die Nachverdichtung bestehender Stadtstrukturen aussehen könnte.

Einer der zwei Preisträger, Jurek Brüggen von der ETH Zürich, zeigt in seinem Projekt „WBM+“ gestaltete kleine Räume in der Stadt, die über eine App vorübergehend gemietet werden können. Diese Art der Raumnutzung gibt alternative Antworten auf die intelligente Nutzung der Zwischenräume und temporäres Wohnen. Die Arbeit wurde Betreut von Prof. Arno Brandlhuber & Olaf Grawert in Zusammenarbeit mit der Wohnbaugesellschaft Berlin Mitte WBM.

Das zweite Siegerprojekt "The Canape of Neukölln, Berlin" von Andrea Busová und Jakub Masny von der Hochschule Wismar zeigt, wie man ein unattraktives und monofunktionales Industriegebiet im multikulturellen Bezirk Berlin-Neukölln in eine utopische Idee sich ständig wechselnder Zonen aus Wohn-, Arbeits- und Erholungsräumen gestalten kann.

Aus deutschem „Preis“ wird europäischer „Award“: Erstmalig wurde die Auszeichnung in sieben europäischen Ländern ausgeschrieben. Die Jury setzte sich aus einem internationalen Architektengremium zusammen:

Prof. Ludwig Wappner, Allmann Sattler Wappner Architekten, München, Deutschland

Prof. Enrique Sobejano, Nieto/Sobejano Arquitectos, Madrid, Spanien

Prof. Barbara Holzer, Holzer Kobler Architekturen, Zürich, Schweiz

Prof. Michael Obrist, feld72, Wien, Österreich

Prof. Levente Szabó, Hetedik Műterem, Budapest, Ungarn

Patrícia Barbas, Barbas Lopes Arquitectos, Lissabon, Portugal

 

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