Vorgehängt, hinterlüftet, preisverdächtig

Deutscher Fassadenpreis 2015 für VHF ausgelobt

Mit dem Deutschen Fassadenpreis für VHF würdigt der FVHF seit 1999 außergewöhnliche Leistungen von Architekten, Ingenieuren und ihren Bauherren. Die Anforderungen an Fassaden reichen von hoher energetischer Effizienz und Wirtschaftlichkeit über das sensible Einfügen in die Umgebung bis hin zu exzellenter handwerklicher Ausführung und langfristiger Beständigkeit. Beste Chancen auf eine Auszeichnung haben innovative Projekte, deren nachhaltige Fassadenlösungen gestalterische, technische und wirtschaftliche Vorzüge gleichermaßen vereinen.
 
Zur Teilnahme zugelassene Projekte müssen nach dem 1. Januar 2012 und vor dem 15. Mai 2015 in Deutschland fertiggestellt und mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden nach DIN 18516-1 ausgeführt worden sein. Die Auslobungsbedingungen stehen ab sofort zur Verfügung, Einreichungen sind bis zum 15. Mai 2015 online unter fassadenpreis2015.FVHF.de möglich. Der online-Upload ermöglicht es Planern erstmalig, die erforderlichen Projektbeschreibungen und Darstellungen noch einfacher und rascher einzureichen. Im Juni wählt eine Fachjury nach den Merkmalen der VHF – Gestaltung, Technik, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit – die besten Lösungen. Das Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro wird auf das Siegerprojekt und gegebenenfalls weitere Anerkennungen aufgeteilt.
 
Als einen der „bundesweit bedeutsamen Preise auf dem Gebiet der Baukultur“ bezeichnet die Bundesstiftung Baukultur den Deutschen Fassadenpreis für VHF. Ihr Vorstandsvorsitzender, Reiner Nagel, engagiert sich als Jurymitglied auch persönlich für die konstant hohe Qualität der Auszeichnung. Ebenfalls Teil der hochkarätigen Fachjury ist der Preisträger des Deutschen Fassadenpreises 2013 für VHF, Volker Staab (Staab Architekten, Berlin). Sein Büro erhielt den Preis für die Instandsetzung und Erneuerung des Hochhauses C10 der Hochschule Darmstadt. Mit H. P. Ritz Ritzer (bogevischs buero architekten + stadtplaner, München) ist ein weiterer prämierter Architekt der vorangegangenen Auslobung im Preisgericht vertreten.  
Zu den mit der traditionsreichen Auszeichnung prämierten Planern zählen neben Staab Architekten (2005 + 2013) beispielsweise auch Hild und K, München (1999), Sauerbruch Hutton, Berlin (2001), Allmann Sattler Wappner, München (2004 + 2007), Busmann + Haberer, Berlin (2009) sowie Manuel Herz Architekten, Köln (2011).

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