Preisverleihung für Architekturzeichnungen

Helmut-Rhode-Förderpreis für Architekturzeichnungen verliehen

Zum dritten Mal hat das Düsseldorfer Architekturbüro RKW Architektur + den Helmut-Rhode-Förderpreis für Architekturzeichnungen verliehen. Gleich zwei 1. Preise und drei Anerkennungen vergab die Jury an Studierende von Architektur- und Designstudiengängen in diesem Jahr.

Ein Abend im Zeichen des Zeichnens: Zu Ehren seines Gründers, des Architekten Helmut Rhode, hatte RKW Architektur + vor zwei Jahren den Helmut-Rhode-Förderpreis für Architekturzeichnungen zum ersten Mal vergeben. Zu seiner dritten Verleihung waren 60 Gäste in das Büro auf der Tersteegenstraße in Düsseldorf-Golzheim gekommen – neben den Preisträgern mit Familien und Freunden auch die Mitglieder der Jury, die RKW-Gesellschafter sowie Bauherren und Freunde des Hauses.

Die RKW-Gesellschafter Dieter Schmoll und Wojtek Grabianowski begrüßten die Gäste und erinnerten an den Bürogründer Rhode, der als leidenschaftlicher Zeichner immer seinen typischen 6B-Bleistift zur Hand hatte. Ob auf Reisen oder im Alltag, das Anfertigen von Skizzen und das Bewahren von visuellen Eindrücken waren charakterprägende Gewohnheiten des Architekten,  der zur Auslobung des Preises vor genau drei Jahren exakt 100 Jahre alt geworden wäre.

In diesem Jahr hatte es sich die hochkarätig besetzte Jury, zu der auch die Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke, und der Dortmunder Professor für Architekturdarstellung Gottfried Müller gehörten, nicht leicht gemacht. Nach langen Diskussionen wurden zwei 1. Preise an zwei Studentinnen vergeben. Zum einen erhielt Bayarmaa Bat-Erdene von der PBSA/Hochschule Düsseldorf einen Preis für ihre „schlichten aber sehr souveränen Skizzen, die ein starkes Gefühl für Anschaulichkeit offenbaren und geradezu ein Musterbeispiel für analytisches Zeichnen bilden“, so Prof. Müller. Ebenfalls einen 1. Preis erhielt Julia Stratmann, Studentin an der TU Dortmund. Ihr attestierte die Jury eine „darstellerisch perfekte und inhaltlich berührende“ Leistung. Beide erhielten eine Urkunde und ein Reisestipendium in Höhe von 3000,- Euro. Drei weitere Arbeiten wurden jeweils mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 500,- Euro honoriert.

RKW Architektur + mit Hauptsitz in Düsseldorf wurde 1950 von Helmut Rhode gegründet. Seitdem ist das Büro beständig gewachsen und hat sich in vielen Bereichen entwickelt – so etwa im Bau von Büro- und Verwaltungsgebäuden, bei Projekten für die Forschung und Entwicklung in der Industrie oder im Bereich Bildung und Hochschule sowie der Handelsarchitektur. Eine große Bandbreite im Bereich Wohnen komplettiert die Expertise. Nicht ein Architekt führt RKW Architektur +, sondern neun – die Gesellschafter, jeder mit eigenen Kompetenzen und Erfahrungen. Gemeinsam mit rund 350 Mitarbeitern aus 25 Nationen bietet RKW privaten und öffentlichen Bauherren umfasst das Angebot sämtliche klassische Leistungsphasen plus Generalplanung, Bau- und Qualitätsmanagement, BIM-Planung sowie Projektentwicklung, Moderation und Beratungsleistungen. Dieser Dreiklang aus Menschen und Prozessen, die zu erfolgreichen Projekten führen, ist auch der Leitsatz des Büros: people – process – projects.

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