Die Architektur der neuen Weltordnung

Tagungsband des 11. Internationalen Bauhaus-Kolloquiums erschienen

Der gerade erschienene Tagungsband zum 11. Internationalen Bauhaus-Kolloquium diskutiert die politischen und ethischen Herausforderungen der Globalisierung und die Antwort der Architekten darauf. Wissenschaftler und Architekten aus aller Welt kamen im Bauhaus-Jubiläumsjahr zusammen, um an der Bauhaus-Universität Weimar unter dem Titel „Architecture in the Age of Empire - Die Architektur der neuen Weltordnung“ über die politischen und ethischen Herausforderungen der Globalisierung für die Architektur zu diskutieren.

In der globalisierten Welt von heute erhalten Star-Architekten ihre spektakulärsten Aufträge nicht selten von autoritär geführten Staaten, die keine demokratischen Komitees oder Planungsregeln berücksichtigen müssen. Die daraus resultierenden Konsequenzen für die Architektur reflektieren im vorliegenden Band 47 Architekten, Philosophen, Historiker und Architekturtheoretiker wie Kari Jormakka (TU Wien), Richard M. Shusterman (Florida Atlantic University), Philip Ursprung (ETH Zürich) oder M. Christine Boyer (Princeton University). Die einzelnen Beiträge umspannen einen Zeitraum, der von der Gründung des Bauhauses in Weimar bis zur Architektur unserer Zeit reicht. Gleichzeitig fragen sie nach Konsequenzen und Alternativen, denen die Architektur sich heute gegenübergestellt sieht.

Das Internationale Bauhaus-Kolloquium ist die älteste regelmäßig stattfindende Konferenz auf dem Gebiet der Architekturtheorie im deutschsprachigen Raum und findet seit 1976 in Weimar statt. Die Veranstaltung wird von der Professur Theorie und Geschichte der modernen Architektur organisiert, die auch diesen Band herausgegeben hat.

 

Bibliografie:
Die Architektur der neuen Weltordnung / Architecture in the Age of Empire
Hrsg. von der Professur Theorie und Geschichte der modernen Architektur der Bauhaus-Universität Weimar
658 Seiten, 29,80 €
ISBN: 978-3-86068-417-7

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