Architects for Future möchte einen nachhaltigen Wandel der Baubranche

Architects for Future

Die Initiative Architects for Future solidarisiert sich mit der Klimabewegung Fridays for Future. Sie wollen nichts weniger, als das Bauen nachhaltig und klimagerecht zu machen.

Der Klimawandel bedroht uns. Es sind bereits 1,5 Grad Temperaturanstieg über Land. Dass lässt jeden Freitag Schüler bei Fridays for Future auf die Straße gehen. Doch die Klimaziele werden nur erreicht, wenn auch die Bauindustrie sich grundsätzlich ändert. Sie ist immerhin für ca. 20 % des gesamten CO2-Ausstoßes weltweit verantwortlich. Es ist also Zeit, dass sich in der Bauindustrie etwas ändert – nachhaltig und klimagerecht. Absolventen der Architektur und des Bauingenieurwesens haben sich zusammengeschlossen, um die Baubranche neu und nachhaltig auszurichten. Architects for Future wollen ein Umdenken im Bauen anstoßen. Alle am Bau Beteiligten sind herzlich eingeladen sich über die Webseite architects4future.de zum Thema nachhaltiges Bauen zu informieren, zu vernetzen und selbst vor Ort und in ihren Büros aktiv zu werden.

Das Manifest von Architects for Future
Architects for Future haben sich erst vor vier Wochen gegründet. Ein Manifest steht bereits. Es besteht aus sieben Punkten:

1.Hinterfragt Abriss

2.Wählt gesunde und klimapositive Materialien

3.Entwerft für eine offene Gesellschaft

4.Konstruiert kreislaufgerecht

5.Vermeidet Downcycling

6.Nutzt urbane Minen

7.Erhaltet und schafft biodiversen Lebensraum

Es sind sieben Punkte, die Architekten, Bauingenieure und alle Planer zum Nachdenken und kritischen Hinterfragen ihrer Arbeit anregen soll.

Petition von Architects for Future unterschreiben
Obwohl die Initiative sehr jung ist, wird es am 20. September 2019 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt während des großen Klimastreiks ein Open Space Forum geben. Das zur Diskussion darüber einladen möchte, wie wir in Zukunft klimagerecht Bauen können.

Zudem gibt es auf der Webseite von Architects for Future eine Petition, die wir alle unterschreiben sollten. Denn es gilt unsere Zukunft zu gestalten und die Bauindustrie nachhaltiger zu machen. Das ist in unserer heutigen Situation obligatorisch und nicht optional. Das ist ein Aufruf! Unterschreibt!

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