Schön oder gut? In Wien
„Die Architektur“, so das Az W, „steht an einem Wendepunkt: Im Zentrum steht nicht mehr das ikonische Einzelobjekt, sondern eine ressourcenschonende, sozial verantwortliche Baukultur. Bestandsumbau, Wiederverwendung und Einsatz lokaler Baustoffe verändern nicht nur die Baupraxis, sondern stehen für eine Ästhetik des Einfachen, Gebrauchten und Unfertigen.“ Dass hier so manche Sorge haben, bei all der Bauerei könne der gestalterische Anspruch zu kurz kommen, ist verständlich. Müssen wir uns nicht einfach nur andere Bewertungskriterien für das Schönsein aneignen? Im Az W, dem Architekturzentrum in Wien wird dieser Fragestellung nachgegangen, am Mittwoch, 21. Oktober im Az W-Podium ab 18.00 Uhr. Disputanten werden sein: Dietrich Untertrifaller, Bregenz/Wien, das Büro gaupenraub +/-, Wien, illiz architektur, Wien/Zürich sowie smartvoll Architekten, Wien. Sie werden anhand von vier ausgezeichneten Umbauprojekten darzulegen versuchen, warum nachhaltige Architektur auch schön sein kann ... vielleicht anders schön, was immer das neue Schöne dann ist. Be. K.
