Deutscher Städtebaupreis
Seit 1980 bereits wird der Preis ausgelobt, bis 2004 jährlich, dann alle zwei Jahre: der Deutsche Städtebaupreis. Der von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ausgelobte und von der Wüstenrot Stiftung geförderte Preis ist mit insgesamt 25 000 € dotiert und möchte eine zukunftsweisende Planungs- und Stadtbaukultur sichtbar machen und fördern.
Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die – so die Ausloberin – „durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur überzeugen“. Dabei sollen die Projekte den Herausforderungen an die städtebauliche und freiraumplanerische Gestaltung ebenso gerecht werden wie den Anforderungen zeitgemäßer Lebensformen und einem sparsamen Umgang mit Ressourcen. Für den Städtebaupreis können städtebauliche Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2021 in der Bundesrepublik Deutschland realisiert wurden. Konzeption und Entwurf können auch älter sein.
Der parallel zum Deutschen Städtebaupreis verliehene Sonderpreis hat 2027 das Motto „Räume des Zusammenhalts – Städtebau, der verbindet“. Er richtet sich an Projekte, die zur Stärkung demokratischer Werte, sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Lebensqualität im gebauten Raum wesentlich beitragen. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“, so die Ausloberin, „hat im Städtebau bislang nicht die Sichtbarkeit, die seiner Bedeutung entspricht.“
Bis zum 30. September 2026 können innovative städtebauliche Projekte auf der Webseite eingereicht werden. Die ausgezeichneten Projekte werden im Juli 2027 in Anlehnung an das Oscar-Prinzip im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung bekannt gegeben.
