Demokratie bewegen

Studierende der Hochschule Darmstadt haben im Rahmen der Lehrveranstaltungen „Neue Medien: KI-Design“ und „Mixed Media“ einen ­­auf- und abbaubaren Pavillon entworfen und realisiert. Unter dem Motto „Demokratie in Be­we­gung“­ wurde das Projekt als Design-Build in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung ausgeführt. Die Projektleitung lag bei Katharina Körber und Oskar Gerspach-Wolf.

Die Idee hinter dem Pavillon war die Gestaltung eines begehbaren Raumes, in dem Demokratie räumlich erfahrbar wird. Entstanden ist eine mobile, wiederaufbaubare Installation, die als ­offener Ort für Austausch, Diskussion und demokratische Bildung konzipiert wurde und Besucherinnen über verschiedene Medieninstalla­tionen aktiv einbindet. Zur Installation gehören unter anderem eine interaktive Fotobox, die Portraits aus Textausschnitten der Grundgesetz­artikel erstellt, und ein sogenanntes „Not-KI“-Tool, das den schriftlichen Austausch zwischen Menschen unterstützt.

Der Pavillon soll der Hessischen Landeszentrale auch zukünftig als Repräsentanz-Pavillon für „unterwegs“ dienen und im öffentlichen Raum Sichtbarkeit erzeugen und Neugier wecken. Dafür ist das Projekt ist auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung ausgelegt. Der mobile Demokratie-Raum soll an immer neuen Orten in Deutschland eingesetzt werden, etwa Bildungsformaten oder öffentlichen Veranstaltungen. Die Studierenden hatten somit nicht nur die Chance, mit dem Projekt eine 1 : 1 Struktur eigenständig zu entwickeln und umzusetzen, sondern auch aus den Prozessen, die ein solches Projekt begleiten, zu lernen. Dazu zählten sowohl das Fertigen der Holzmodule als auch die redaktionelle Bearbeitung der Inhalte. Bis August war das Projekt im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst zu sehen und wartet gerade auf seinen nächsten Einsatz durch die Hessische Landeszentrale. AGh

www.fba.h-da.de
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