Stuttgart 21 wird vorangeschritten

www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von Ihnen noch an den Schlichter Heiner Geißler, der in der Auseinandersetzung um die Realisierung des Milliarden-Projektes Stuttgart 21 zu dem Ergebnis kam, dass man das Projekt machen könne, einen Stresstest vorausgesetzt und: Die Planung und Realisierung der im Rahmenplan genannten Teilgebiete A2 (Gleisgelände), B und ehemaliges Postgelände sollten einer Stiftung anvertraut werden; damit die zu erwartende Grundstücks- und Immobilienspekulation zumindest in Grenzen, die erstellten Flächen auch für den Bürger der Stadt erschwinglich blieben. Auf dem Teilgebiet A1, auf welchem schon seit 2003 gebaut wird, soll demnächst das Hochhaus von Grüntuch Ernst Architek­ten gebaut werden. Wenn es ein Wohnturm wird (noch ist auch die Hotelvariante im Spiel) kostet der Quadratmeter zwischen fünf- und zehntausend Euro; das Edelviertel Hafencity Hamburg lässt grüßen. Immerhin arbeitet die Bahn bereits an einem Stresstest (ursprünglich war damit gemeint der Test der Funktionalität der Gleise des neuen Durchgangsbahnhofs unter maximaler Belastung). Sie lässt jetzt keine Bäume mehr fällen, sie gräbt sie aus, sanft, aber endgültig. Stuttgart denkt gerade über sich nach (Wohnungsbauquote für bezahlbaren/geförderten Wohnraum) und man hat den Eindruck, als müsse man der Stadt dabei helfen! Be. K.

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