Hygiene in Hotelbädern

Sind HotelbetreiberInnen und InvestorenInnen mit der Raumgestaltung und den umgesetzten Ideen nachhaltig zufrieden, stehen die Chancen gut, für neue Bauprojekte weiterempfohlen zu werden. Eine repräsentative forsa Umfrage im Auftrag von Kaldewei zeigt, welche Investitionen sich bei der Neugestaltung und Renovierung von Hotels besonders positiv auf die Rentabilität auswirken und AuftraggeberInnen glücklich machen. Hauptergebnis: Was Gästen im Hotelzimmer wirklich wichtig ist, ist ein sauberes, hygienisches Bad. So nannte die Mehrheit der Befragten ein sauberes Bad als wichtigstes Ausstattungsmerkmal. Erst mit großem Abstand folgt etwa ein großes, bequemes Bett. Im Hotelbad schmälern laut Studie viele Störfaktoren die Freude über den Hotelaufenthalt.

Dass für die Zufriedenheit der Gäste das Entscheidungskriterium der Raum ist, in dem schätzungsweise durchschnittlich nur 6 bis 30 Minuten pro Tag verbracht werden, mag erst einmal erstaunen. Aber die Ergebnisse der Studie machen klar: Das Badezimmer als Raum, in dem man sich frisch macht und pflegt und abends den Tag beschließt, ist Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg eines Hotels. So sagen 95 % der Befragten, dass sie bei einem unhygienischen Bad das Hotel nicht noch einmal buchen würden. Zudem haben 21 % ein Hotel aufgrund von Mängeln im Bad im Internet schon einmal schlechter bewertet. Mehr als ein Drittel (36 %) hat sich sogar wegen der miesen Badbewertungen im Netz bereits gegen ein Hotel entschieden.

Mangelnde Hygiene im Badezimmer

Ob Haare im Ablauf, Schimmel in den Fugen oder ein schmutziger Badezimmerboden: Ein schlecht gereinigtes Hotelbad empfindet eine überwältigende Mehrheit als „sehr störend“ oder „ziemlich störend“ (99 %). Für 98 % waren Schimmelflecken auf Oberflächen von Dusche, Badewanne oder Waschtisch ein Gräuel.

Für InnenarchitektenInnen und ProjektplanerInnen gut zu wissen: Hotels, die im Bad auf durchgeflieste Duschbereiche setzen, müssen besonders aufpassen: Auf Platz 3 und 4 der abgefragten Störfaktoren im Hotelbad landeten bei der Studie Schimmelflecken in den Fugen und am Bodenablauf der Dusche sowie Durchfeuchtungsschäden. Darauf folgen ein unzureichender Wasserstrahl sowie eine schlechte Ablaufleistung in der Dusche, die schnell zu kleinen Überschwemmungen führen kann. Auch über Verfärbungen und Beschädigungen an den Badprodukten ärgern sich Hotelnutzer.

Vorbeugen können Hotels hier mit Duschflächen aus Stahl-Email. Stahl steht für Robustheit, Belastbarkeit und Formstabilität. Glas bietet eine hochwertige Optik und Haptik, ist widerstandsfähig, pflegeleicht und hygienisch. Das perfekte Material für die hohen Ansprüche der Hotellerie.

Obwohl das Bad für den Erfolg eines Hotels so wichtig ist, hat jeder zweite Befragte bereits schlechte Erfahrungen mit Mängeln gemacht: 51 % wurden schon mit Schimmelflecken in den Fugen und 49 % mit einem schlecht gereinigten Bad bei ihrem Hotelaufenthalt konfrontiert. Und selbst Durchfeuchtungsschäden im Bad sind bei einem Drittel (31 %) der Gäste bereits aufgetreten. Ein Grund mehr für ArchitektenInnen und PlanerInnen, bei Neugestaltungen und Renovierungsmaßnahmen ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl hochwertiger Hotelbadlösungen zu legen.

Investition lohnt sich

Die richtig gewählten Badlösungen sind eine Investition, die sich langfristig auszahlt, denn für mehr als die Hälfte der Befragten ist die Badausstattung neben der Hygiene buchungsentscheidend. 62 % und damit die deutliche Mehrheit der Studienteilnehmer würden sogar mehr Geld für ein Hotel bezahlen, wenn die Badezimmer modern und hochwertig ausgestattet sind. Mehr als jeder Zweite greift tiefer in die Tasche, wenn in den Bädern Produkte mit besonders hygienischen Oberflächen eingebaut sind. Auch das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile ins Bewusstsein der Hotelgäste gerückt: Die Hälfte der Befragten würde es vorziehen, wenn bei der Ausstattung auf Kunststoffe verzichtet würde und stattdessen natürliche, recycelbare Materialien zum Einsatz kämen. Laut Studie wären 62 % dann sogar bereit, mehr Geld für ihr Zimmer zu bezahlen.

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