Glänzende Hommage
Zentrale der Cockerill Maintenance & Ingénierie, Seraing/B

Der Firmensitz des belgischen Maschinen- und Anlagenkonzerns Cockerill Maintenance & Ingénierie (CMI) in Seraing erstrahlt in einer champagnergolden Gebäudehülle. Eine ehemalige Industriehalle wurde zu einer repräsentativen Firmenzentrale umgebaut, die mehr als 600 Beschäftigten Platz bietet. Die Namensgebung „L’Orangerie“ erfolgte in Anlehnung an die vom Konzern vertretenen Unternehmenswerte. So war das Cockerill Castle im 18. Jahrhundert für seinen Garten mit exotischen Gewächshäusern und der Orangerie bekannt. Nach diesem Vorbild möchte CMI mit der neuen Zentrale an die Unternehmensgeschichte anknüpfen. Für die Gestaltung der Firmenzentrale mit rund 6 500 m² Fassadenfläche wählte die Architektin Nina Ghorbal von Reichen et Robert Associate in Paris eine Aluminiumoberfläche, die durch metallische Brillanz besticht. Die Kombination aus unlegiertem sowie thermomechanischen Stahl im Grundgerüst ermöglicht eine hochbelastbare Gitterträger-Konstruktion. Aufgrund der großen Spannweite der Träger von bis zu 35 m wurde die Konstruktion in einer nahe gelegenen Fertigungshalle montagefertig vorbereitet. 

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