Berlin TXL – wo die Entwicklung heute steht
Pressemeldung Ende Juli der TXL Management GmbH Berlin: Man ziehe (Zwischen-)Bilanz. Was lange in Planungen, Genehmigungen, Räumungen und Erschließung vorbereitet wurde, tritt nun, so zu lesen, „in eine neue Phase: Der Wohnungsbau startet, die Urban Tech Republic wächst, erste Grundstücke werden vermarktet, frühere Terminals werden umgebaut und Nebengebäude bereits vielfältig genutzt.“
Das „Zukunftsversprechen für unsere Stadt“, so Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, werde nun in seinen Entwicklungen sichtbar. Der Wohnungsbau (Schumacher Quartier mit bis zu 5 000 Wohnungen) startet, die Grundstücksvermarktung habe begonnen, man registriere bei Unternehmen, Wissenschaft und Innovationspartnern großes Interesse, so der Geschäftsführer der Unternehmung, Frank Wolters.
In der über 200 ha großen, so genannten Urban Tech Republic sind mehr als 40 Unternehmen und Institutionen bereits vor Ort – u. a. aus den Bereichen Mobilität, Energie, Werkstoffe, Sensorik und digitale Infrastruktur. Die Grundstücke werden im Erbbaurecht vergeben. Sämtliche Terminals, Hangars, Werkstätten, Hallen oder die Energiezentrale werden nicht abgerissen, sondern für neue Nutzungen denkmalgerecht umgebaut und saniert. Ende Juli fand der Spatenstich zum Umbau von Terminal A zum künftigen Hochschulstandort Campus TXL statt. Es folgen Terminal B (mit Abbrucharbeiten) als zukünftiges Gründungs- und Innovationszentrum, Terminal D wird zum Technologiezentrum für Mobilität, Künstliche Intelligenz und Robotik umgebaut.
Ein wichtiges Thema sind die Kampfmittelräumung und die Untersuchung der Altlasten sowie der Abriss der Rollwegbrücke an der Südzufahrt. Das Abbruchmaterial werde nach Begutachtung möglichst auf dem Gelände wiederverwendet, ist in der PM zu lesen. 2025 wurden knapp 45 000 Lkw-Einfahrten auf das Gelände registriert – in 2026 wird diese Zahl deutlich steigen. Bis Anfang der 2030er-Jahre wird, so die Hoffnung der Entwickler, der erste Bauabschnitt von Berlin TXL weitgehend umgesetzt sein. Dann ist die Ikone von gmp endgültig (aber sehr lebendig!) Geschichte. Be. K.
