Geförderter Wohnungsbau

NRW Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau verliehen

Geförderter Wohnungsbau schafft hohe Wohnqualität und Heimat

Zehn neue Objekte des geförderten Wohnungsbaus in Aachen, Bochum, Bonn, Dülmen, Düsseldorf, Köln, Krefeld, Münster und Troisdorf wurden am 09.10.2017 mit dem „NRW Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau“ ausgezeichnet. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat,Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte anlässlich der Verleihung der Auszeichnungen im Düsseldorfer Museum K21: „Die prämierten Beispiele stehen für das hohe Niveau des öffentlich geförderten Wohnungsbaus in Nordrhein-Westfalen. Ich bin davon überzeugt, dass sie zukünftige Bauherrinnen und Bauherren ermutigen, in den öffentlich geförderten Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen zu investieren.
Gerade in Zeiten stark angespannter Wohnungsmärkte ist es wichtig,dass zeitgemäßer Wohnungsbau mit hoher Wohnqualität auch bezahlbar bleibt. Wir wollen hochwertigen Wohnraum und lebendige Wohnquartiere fördern, die Menschen nicht nur einZuhause, sondern auch Heimat bieten“.

Für den Präsidenten der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, bestätigen die Preisträgerarbeiten auch das Konzept, geförderte und frei finanzierte Wohnungen in gemischten Nachbarschaften zu planen und zu bauen. „Wir benötigen weiterhin dringend bezahlbaren Wohnraum in unseren Städten und Gemeinden. Der Landespreis soll auch ein Ansporn für die Wohnungswirtschaft sein, in diesem Bereich in gute Architektur zu investieren.“

Der „NRW Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau“ war erstmals mit dem Schwerpunkt „Gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau“ vom nordrhein-westfälischen Bauministerium in Kooperation mit der Architektenkammer NRW ausgelobt worden. Unterstützt wurde das Verfahren durch die Baugewerblichen Verbände Nordrhein und Westfalen sowie durch die wohnungswirtschaftlichen Verbände VdW Rheinland-Westfalen und BFW NRW. Bewerben konnten sich Architektinnen und Architekten in Abstimmung mit ihren Bauherren und Auftraggebern mit Bauwerken aus den zurückliegenden fünf Jahren.

54 Beiträge waren zu dem Verfahren eingereicht worden. Unter dem Vorsitz der Architektin und Innenarchitektin Susanne Wartzeck beurteilte die Jury die Arbeiten nach den Kriterien städtebauliche Einbindung,Funktion und Nutzungsqualitäten, Gestaltungsqualität, ökonomische Qualität, ökologische Qualität, Prozessqualität und Ausführungsqualität. „Der Wohnungsbau boomt und wird immer vielfältiger“, so die hessische Architektin. „Wir haben bewusst versucht, die ganze Bandbreite des Aufgabenspektrumsmit überzeugenden Beispielen zu belegen.“ Zehn Bauwerke wurden schließlich als gleichrangige Preisträger ausgewählt.

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