Ein Kubus für Weimar

Hanada und Tonon gewinnen 1. Preis für Bauhaus-Museum

Auf dem schwierigen Grundstück am Rande der Altstadt zwischen dem klassischen Weimar und dem einstigen NS-Gauforum, schlägt das Berliner Team von Heike Hanada und Benedict Tonon eine geometrische Gebäudeform vor. Der vorgeschlagene Entwurf orientiert sich ausnahmslos nach innen. Allein ein übergroßes Eingangstor betont den Eingang und führt den Besucher in ein großzügig angelegtes Foyer, an das sich Werkstätten und Veranstaltungsräume anschließen. Im Untergeschoss findet der Besucher ein Café, das sich zu der benachbarten Parkanlage hin öffnet sowie ein Schaudepot.

Es gibt kleine und überdimensioniert hohe Ausstellungsräume, die auf rund 2250 Quadratmeter die Geschichte des Weimarer Bauhaus sichtbar machen. Die über drei Etagen verteilten Ausstellungsflächen sind offen gestaltet und werden lediglich durch die frei im Raum stehende Treppe gegliedert. Die Ausstellungsräume sollen als White Cubes ausgeführt werden.

Die gegossene Betonfassade ist vollständig geschlossen. Sie wird von horizontalen Glasbändern gegliedert, die durch schwarze Streifen unterbrochen sind. Diese werden nachts als dünne LED- Linien dem Gebäude einen besonderen Effekt verleihen.

Baubeginn wird laut Klassik Stiftung 2013 sein.

www.klassik-stiftung.de

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