Abschied und Willkommen: Neue Chefredakteurin der DBZ

Mit Burkhard Fröhlich verlässt ein Urgestein der Redakteurswelt Bau die Bühne: Nach über 30 Jahren im Amt räumt der Chefredakteur seinen Platz für Sandra Greiser, ehemalige stellvertretende Chefin der DBZ-Redaktion

30 Jahre lang war Burkhard Fröhlich Chefredakteur der DBZ Deutsche BauZeitschrift, exakt am 1.7.1988 hatte er damals die Chefredaktion der DBZ von seinem Vorgänger, Siegfried Linke übernommen. Ihm waren immer wichtig die integralen Prozesse aller Beteiligten für das „Planen, Bauen und Betreiben“, stets in der Gewissheit, dass durch das „integrale Miteinander“ in den Prozessen deutlich höhere Qualität entstehen kann. In Berlin und am Stammsitz der Redaktion in Gütersloh verabschiedete sich der Chefredakteur mit einem dicken Dankeschön an Kolleginnen und Kollegen, Leserinnen und Leser, Verbandspartner, Anzeigenkunden uvam.: „Ohne alle diese Menschen", so Burkhard Fröhlich, „hätte ich diesen Job als Chefredakteur so nicht machen können."

Er übergab am 30. Juni 2018 die Verantwortung für die DBZ in die Hände der langjährigen Stellvertreterin, Sandra Greiser. Und wie zu erwarten war versicherte er uns allen, dass bei ihm nicht gleich der Ruhestand ausbrechen werde: „Nein. 30 Jahre, dann lässt man nicht gleich so ganz los. Wir werden uns sicher bei der einen oder anderen Veranstaltung wiedersehen, die ich noch begleite und moderiere. Also bis bald und noch mal herzlichen Dank für Ihre Treue für die DBZ Deutsche BauZeitschrift und für mich, die sie bitte gleichermaßen meiner Nachfolgerin entgegenbringen."

Sandra Greiser stellte sich als „die Neue„, vor, die sie nach immerhin schon 10 Jahren an Bord so wirklich nicht mehr ist. Sie hat Architektur studiert, gleich zweimal sogar: einmal technisch-konstruktiv an der FH Bielefeld und dann noch einmal künstlerisch-konzeptionell an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Sie hat in Berlin im Architekturbüro gearbeitet, Bauherren beraten, Häuser entworfen, Details geplant, Bauleitung übernommen. Von daher schon und heute immer noch ist ihr Architektur reinstes Teamwork: „In den letzten Jahren haben wir die DBZ von einer Fachzeitschrift zu einem Fachmedium gewandelt, wir bespielen digitale Formate, Sonderpublikationen, aber auch zahlreiche Veranstaltungen. Unsere Botschaft bleibt jedoch immer gleich: Architektur entsteht durch Kommunikation!"

Womit sich also erstmal nichts ändern wird. Nichts Wesentliches. Wir bleiben kommunikativ. Möglicherweise anders, schneller, mit neuen Formaten, Inhalten, Konzepten. Darüber hinaus werden wir die Veränderungen im Bauwesen, die sich – nicht nur aber auch – durch die Digitalisierung ergeben, inhaltlich für Sie abbilden: „Eine neue Zeit bricht an, wir werden Sie mit Vielem überraschen und wir werden vieles Bewährte weitermachen. Wir werden weiterhin beständig an uns arbeiten, damit Sie sich bei uns gut informiert fühlen!" Wir freuen uns auf das Kommende, Sie bitten wir, uns weiterhin die Treue zu halten und mit uns im Gespräch zu bleiben ... denn: Architektur entsteht durch Kommunikation!

Ihre DBZ Redaktion

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