Niemals im Alleingang Die Fertigstellung der Zentralmoschee in Köln war für den Sommer 2012 vorgesehen
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Zentralmoschee noch im Bau: Ansicht Innere...
Foto: Benedikt Kraft / DBZ
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Zentralmoschee, Ansicht Vogelsangerstraße
Foto: Benedikt Kraft / DBZ
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Verwaltungsriegel (links) und Moscheebaubau fassen...
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Der Verwaltungriegel verjüngt sich in Richtung...
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Die Minarette sind als offene Dreiviertelschalen...
Foto: Benedikt Kraft / DBZ
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Die Haupttreppe zur Plaza umfließt das Minarett
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Betonwände (Ortbeton, nachträglich gestockt)
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Das sind in die Höhe schraubende Treppenhaus im...
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Foto: Benedikt Kraft / DBZ
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Handlaufdetail im Treppenhaus
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Die Rundung des Treppenhauses wird nach außen hin...
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Flur im Verwaltungstrakt
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Ansicht Kuppellandschaft vom Verwaltungsriegel aus
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Aufgang von der Inneren Kanalstraße hinauf zur...
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Außen liegende Räume (Innere Kanalstraße)...
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Glasfuge, noch nicht zur Gänze geschlossen
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Blick in den Markt, oder Basar unterhalb der Plaza...
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Nach der Vermittlung des ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln, Fritz Schramma, klang es wieder harmonisch zwischen Architekten und Bauherren: Paul Böhm, einmal verantwortlicher Architekt für den Neubau einer Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld, darf jetzt wieder auf die Baustelle zurück. Ja mehr noch, die ihn als unfähigen („Versager“) Baumeister kategorisierte Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. Ditib hatte nun den Satz, Böhm habe „als Künstler brilliert, aber als Baumeister leider versagt“, von der Website entfernt; was Ditib-Sprecherin Ayse Aydin als Hinweis für ein neues Einvernehmen verstanden wissen wollte. Und der Ditib-Vorsitzende, Ali Dere fügte dem noch hinzu, dass man „niemals einen Alleingang“ wollte, „was den Bau anbetrifft.“
Paul Böhm wird das sicherlich anders sehen, schließlich ist er seit der Vermittlung zwar wieder auf der Baustelle zugelassen, allerdings nur noch als „Gesprächspartner“, der noch „in den Innenausbau einbezogen“ werden soll und hier „seine Meinung“ äußern darf. Böhm hatte seine Befürchtung geäußert, seine zeitgemäße Interpretation klassischer muslimischer Architektur könnte nach seinem Herausdrängen auf der Strecke bleiben und der andern Orts verbreitete schöne Kitsch der nachahmenden Innenarchitekturen anderer Moscheen könnte seine Idee eines modernen Gotteshauses überzuckern.
Dass Paul Böhm beim Innenausbau inklusive der schmückenden Gestaltung am Ende dann doch nicht zum Zuge kommen könnte, darauf deutet die Absicht des Ditib-Vorstandes, hierfür einen Wettbewerb auszuschreiben. Was nur Sinn macht, wenn man die Böhmschen Pläne für nicht umsetzbar ansieht. Eröffnet werden soll die Zentralmoschee im Spätsommer, unsere Baustellenbesichtung Mitte März zeigte jedoch einen Bauzustand, der eine solche Terminierung unwahrscheinlich aussehen lässt. Be K.


















