Viva Las Vegas
Marni Store, The Crystals, Las Vegas/USA-
Foto: Donato Sardella
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Der gesamte Raum wird dynamisiert durch die...
Foto: Donato Sardella
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Die Edelstahlbögen erstarren an ihrem Ende in...
Foto: Donato Sardella
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Die Kugel, beziehungsweise der Kreis ist ein...
Foto: Donato Sardella
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Jede Accessoire-Kategorie bekommt seine optimale...
Foto: Donato Sardella
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Von außen erhält der Vorbeigehende ungehindert...
Foto: Donato Sardella
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In hinterleuchteten Fächern finden größere...
Fotos (7): Donato Sardella
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Im hinteren Bereich führt ein Durchgang zu den...
Foto: Donato Sardella
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Wandabwicklung, rechts, M 1 : 100
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Deckenspiegel, M 1 : 200
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1 Kassenbereich
2 Umkleide
3 Umkleide,... -
Torquil McIntosh
geboren in Kuala Lumpur, Malaysia
1992-95 Studium an der Hochschule für Bildende... -
Simon Mitchell
geboren in Exeter/UK
Studium an der Universität Greenwich/UK
1993-94 Mitarbeit bei Devon...
Sybarite Architekten entwarfen für das Modelabel Marni einen Flagshipstore, der Schwung in die Gerade bringt – und das durch Maßanfertigung.
Luxus funktioniert auch in Zeiten der Krise. Das zeigt sich in Las Vegas. Doch in der Stadt, die eher durch ihre dekorierten Schuppen bekannt ist, gewinnt zeitgemäße Architektur zunehmend an Bedeutung.
Branding ja, Kopie nein
Marnis Flagshipstore in Las Vegas ist nicht der erste des Labels. Es ist auch nicht der erste der Sybarite Architekten. Und vor allem ist es nicht der erste gemeinsame. Nach Projekten unter anderem in New York, London und Tokyo übernahmen Sybarite auch in Las Vegas das Shopdesign des italienischen Modelabels.
Für Sybarite bedeutet dies eine immense Gestaltungsfreiheit, die eigentliche Herausforderung im Design ist jedoch die Vereinigung von Individualität und wieder erkennbarer Architektursprache.
Cowboy-Inspiration
Inspiriert durch das Erbe des Wilden Westens fanden Sybarite ihre Inspiration für Marnis Flagshipstore Las Vegas im Bild eines Lassos. Dieses wird in den Raum geworfen und kristallisiert mitten im Flug zu scheinbar endlosen, geschwungenen Linien. „Wir wollten Bewegung, Fluidität und Dynamik erzeugen und das Bild eines geworfenen Lassos verursacht dieses Gefühl.“ erklären die Architekten. Mit ihrer Bewegung definieren die Edelstahlbänder die Grenzen des Raumes und erstarren zu Kleiderstangen. Auf der einen Seite sind sie befestigt am Kassentresen, am anderen Ende entsteht eine flüssig anmutende Skulptur, in der die Schuhkollektion präsentiert wird.
Material und Licht
Weiße, weiche Hocker auf grauen Wollteppichen bieten Sitzgelegenheiten für gestresste männliche Shoppingopfer, die auf anprobierende Gattinnen warten müssen. An der Decke wiederholen riesige Lichtscheiben das Motiv der Kugel, beziehungsweise des Kreises. Die textilen Spanndecken erzeugen ein diffuses, warmes Licht, das nur geringe Schatten wirft und den Einkauf durch eine schmeichelhafte Beleuchtung begünstigen soll. Der ganzen Dynamik des Raumes setzen die Architekten einen puristischen polierten Betonboden gegenüber, der als Hintergrund dienen soll, das Licht von der Decke reflektiert und so den Raum zum Strahlen bringt.
Baudaten
Projektdaten
















