Save the Date: 63. BetonTage – Beton in der Architektur

Ein hochkarätiges Programm, namhafte Referenten und kollegiales Networking prägen seit
jeher die BetonTage in Neu-Ulm. Vom 19.  –  21. Februar 2019 geht der jährliche Branchenevent zum 63. Mal an den Start. Über 2 000 Teilnehmer werden dann zum größten europäischen Fachkongress der Beton- und Fertigteilindustrie erwartet.

Wichtige fachliche Impulse geben die produktspezifischen Podien. Sie decken alle relevan-ten Segmente der vorgefertigten Betonbauteile ab und reichen von Vorträgen zu Betonwerkstein, Betonprodukten des Straßen-, Landschafts- und Gartenbaus, des Kanal- und Rohrleitungsbaus bis hin zum noch lange nicht erschöpftem Thema Leichtbeton.

Unter dem Titel „Beton in der Architektur“ stellen am Donnerstag, 21. Februar 2019, junge und namhafte Architekturbüros in Werkvorträgen Objekte aus dem In- und Ausland vor, die die Gestaltungsvielfalt mit Beton demonstrieren:

Sergei Tchoban, TCHOBAN VOSS Architekten, eröffnet den jähr-
lich stattfindenden Architektentag mit seinem Vortrag „Ganzheitliche Planungsansätze schaffen ökonomische und ästhetisch werthaltige Architektur“. Er stellt dem Plenum eine Reihe aktueller Architekturprojekte aus seinem Planungsalltag vor – in Deutschland, in Russland und weltweit.

Im Anschluss daran wirft Dr.-Ing. Ralf Hartmann-Linden von der Kempen Krause Hartmann Ingenieurgesellschaft in seinem Vortrag die Frage auf „Planung und Bauausführung heute: Wie fortschrittlich sind wir?“ Anhand von Ausführungsbeispielen beschäftigt er sich mit der Kommunikation zwischen Planung und Ausführung sowie der ­integrativen und interdisziplinären Planung im Bauprozess.

Im darauffolgenden Podium 9 „Beton in der Architektur“ präsentieren die Planer von pool Architekten aus Zürich/CH das neue Schulhaus der Primarschule Vinci in Suhr/CH.Die Planer setzten auf vor­gefertigte Elemente und eine Treppenskulptur aus Sichtbeton. Die Architekten Dieter Bachmann und Matthias Stocker eröffnen in ihrem Vortrag Ein- und Ausblicke in die heutige Bildungswelt.

Modernes Wohnen in Dämmbeton stellt der Architekt Andreas Gruber mit dem Wohnhaus Andergassen Urthaler in Südtirol vor. Das Gebäude fügt sich mit seiner anthrazitfarbenen Fassade harmonisch in die Umgebung des Eisacktals ein und spielt mit dem Kontrast von Beton und Holz. Natürlich wurden auch ökologische Aspekte in der Planung aufgegriffen.

Geglücktes Beispiel eines Neubaus unter Erhaltung und Integra­tion von historischer und denkmalgeschützter Bausubstanz ist das neue Verwaltungsgebäude für die Paulaner Hauptverwaltung in München. Prof. Rudolf Hierl von Hierl Architekten präsentiert seinen Entwurf, der die bestehenden Bauteile so in das neue Gebäude integriert, dass eine Unterscheidung auf den ersten Blick schwerfällt.

Das neue Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen in Hall/AT wird auch als „Schatzkiste Tirols“ bezeichnet und von seinem Architekten Robert Diem, Franz und Sue Architekten und Generalplaner, vorgestellt. Die originelle und markante Fassade des beinahe quadratischen Bauwerks wurde aus Glasfaserbeton-Elementen erstellt, die teils glatt und teils nach Vorbild eines Faustkeils geformt sind.

Mit den Entwürfen für die Objekte „Wohnturm in Winterthur“ und „Mehrfamilienhaus in Uster“ in der Schweiz ist es dem Architekturbüro Wild Bär Heule Architekten aus Zürich/CH gelungen, zwei architektonisch anspruchsvolle und flexible Lösungen für den Geschosswohnungsbau zu entwickeln. Der Architekt Ivar Heule erläutert auf den Ulmer BetonTagen beide Wohnhäuser im Vergleich.

Das Podium „Beton in der Architektur“ wird vom Veranstalter der BetonTage, der FBF Betondienst GmbH gemeinsam mit der DBZ Deutsche BauZeitschrift und dem InformationsZentrum Beton durchgeführt und von dem ehemaligen Chefredakteur der DBZ, Burkhard Fröhlich, moderiert. Die Teilnahme für Architekten ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie online.

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