Mutiges Face-Lifting
Jugendzentrum Open in Norwich/UK-
Foto: Edmund Sumner
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Das ehemalige Bankgebäude wurde 1929 erbaut und...
Foto: Edmund Sumner
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In der ehemaligen Schalterhalle ist nun ein...
Foto: Edmund Sumner
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Die golden leuchtende Zuschauerplattform ist...
Foto: Edmund Sumner
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links: Eine Kletterwand zieht sich senkrecht durch...
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Das Dach wurde geöffnet und bringt Tageslicht in...
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rechts: Extern vermietbare Konferenz- und...
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In den WC-Bereichen wurde das intensive...
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Der Verein Open Youth Trust ist Betreiber der...
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Das Licht- und Materialkonzept der neuen Einbauten...
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In Deutschland wohl undenkbar: Designermöbel im...
Foto: Edmund Sumner
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Erdgeschoss, M 1 : 600
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1. Obergeschoss, M 1 : 600
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Schnitt AA, 1 : 500
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Schnitt BB, 1 : 500
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Schnitt CC, 1 : 500
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Detailschnitt Plattform, M 1 : 20
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Anthony Hudson
geboren in West Runton, Norfolk
Studium am Churchill College, Cambridge und an der...Foto: David Vintiner
Im britischen Norwich haben Hudson Architects ein denkmalgeschütztes ehemaliges Bankhaus zu einem multifunktionalen Jugendzentrum umgenutzt. Die neobarocke Architektur der früheren Schalterhalle wurde dabei durch flexible Einbauten, kontrastreiche Farben und mutig verspielte Details ergänzt.
Bankhäuser werden of oft als „Kathedralen der Neuzeit“ bezeichnet. Die Analogie schafft nicht nur ein passendes Bild für die immer größer werdende Macht der Geldinstitute, sondern verweist auch auf die architektonischen Parallelen von Bankgebäuden und Gotteshäusern seit dem 19. Jahrhundert. Ein Beispiel dafür ist das 1929 nach Plänen des Architekturbüros Edward Boardman & Son errichtete Gebäude der Barclays Bank im historischen Innenstadtzentrum der rund 170 000 Einwohner zählenden Stadt Norwich. Die im Inneren des Komplexes integrierte, rund 50 m lange, 20 m breite und 18 m hohe Schalterhalle war seinerzeit als größte ihrer Art in England errichtet worden. Ihre repräsentative Architektur im neobarocken Stil mit imposantem Tonnengewölbe, mächtigen Säulen, elegantem Rundchor und kunstvoll verzierten Stuckdecken erinnert dabei weit eher an einen Sakralbau als an eine profane Nutzung.
Von der Schalterhalle zum Live-Konzertsaal
Das Projekt geht zurück auf die Initiative des 2004 gegründeten Open Youth Trust. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt und der Denkmalschutzbehörde war es dem Verein gelungen, das leerstehende Bankgebäude zu erwerben. Aus einem begrenzten Wettbewerb ging das Architekturbüro Hudson Architects als Sieger hervor.
Multifunktionale Nutzung
Auch in den an die Schalterhalle angrenzenden Bereichen des Gebäudekomplexes wurde die Grundrissstruktur weitgehend beibehalten. Die Decken wurden an zwei Stellen geöffnet, ein neues Oberlicht eingesetzt, zusätzliche Treppenaufgänge geschaffen, Raumelemente eingefügt und drei neue Zugänge integriert, um einen eigenständigen und flexiblen Betrieb der unterschiedlichen Funktionen zu ermöglichen. Im westlich an die Halle angrenzenden Gebäudeflügel sowie im Bereich des neuen Haupteingangs wurden auf drei Ebenen ein Tonstudio, Büros – sowie ein Gesundheitszentrum eingerichtet. Im Bereich des „Chorumgangs“ schließen sich extern vermietbare Konferenz- und Büroräume an.
Robert Uhde, Oldenburg
















