Heidelberg, Modell für die Wissensstadt? Website der IBA Heidelberg ist online

Wie kann sich eine Stadt in der Wissensgesellschaft entwickeln? Noch dazu, wenn sie die älteste Universität Deutschlands beheimatet und geprägt ist von Akademikern und jungen Menschen aus aller Welt? Und wie passt dieses lebhafte Image mit der historischen Kulisse zusammen, die jährlich hunderttausende Touristen nach Heidelberg lockt? Solche Fragen waren es, die sich Planerinnen und Planer vor einigen Jahren gestellt haben.

Eine schnelle Antwort ist ihnen nicht eingefallen, nur eins wurde klar: Ein herkömmlicher Stadtentwicklungsplan würde den Herausforderungen nicht gerecht, denen sich Heidelberg in den nächsten Jahrzehnten stellen will. Ein Labor, Zeit und Raum für Experimente, das war es, was den Planern vorschwebte – und sie überzeugten mit ihren Visionen den Gemeinderat. Nahezu einstimmig sprachen sich die Stadträte Ende 2012 für eine Internationale Bauausstellung (IBA) für Heidelberg aus und billigten ein entsprechendes Memorandum. Nun ist, nach den ersten Monaten des langsamen Anlaufens des auf zehn Jahre angelegten Projektes – die IBA Heidelberg läuft bis 2022 – die Website online gegangen. Hier erhält man die Informationen, die es einerseits möglich machen, das Projekt aus der Ferne zu begleiten, andererseits bekommt man die Werkzeuge an die Hand, sich selbst aktiv in die IBA Heidelberg einzubringen.

Bis 2022 erhält eine eigenständige Gesellschaft Zeit, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Projekte auf den Weg zu bringen, die Heidelberg zum Modell für die Wissensstadt der Zukunft macht. Dabei sollen nicht nur innovative Gebäude entstehen, Bestehendes umgenutzt und Freiflächen anders gestaltet werden. In den Köpfen der Menschen sollen Wissen und Bildung einen neuen Wert erhalten. Aber lesen Sie selbst.


IBA Heidelberg