EVO Architektenpreis 2018

Der EVO Architektenpreis wird 2018 dreimal vergeben – an zwei Gewinner in der Kategorie „Innovativer Entwurf“ und an einen Gewinner in der Kategorie „Energetische Sanierung“. Gefordert waren Antworten auf dringende Zukunftsfragen: In welchen Schritten erreichen wir so bald wie möglich einen klimaneutralen Gebäudebestand? Wie können Wohnhäuser, Gewerbe- und Bürogebäude schon heute intelligenter heizen? Und welche Lösungen bieten sich für die energetische Optimierung von Bestandsbauten an? Die Mitglieder der Jury zeigten sich von der hohen Entwurfsqualität beeindruckt und von der Wirtschaftlichkeit der Energiekonzepte durchweg überzeugt. In der Kategorie 1 „Innovativer Entwurf“ gewannen zwei Neubauprojekte, darunter ein Bürogebäude sowie ein Plusenergiehaus. In der Kategorie 2 „Energetische Sanierung“ gewann ein Sanierungsprojekt, das wegweisende Akzente für Mischnutzungen setzt.

ott_architekten, Laichingen – Neubau Bürogebäude in Laichingen

Das Bürogebäude, das von dem Architekturbüro selbst genutzt wird, ermöglicht über die  kompakte Bauform ein sehr effizientes Gebäude. Das Bürogebäude ist als Effizienzhaus 55 geplant. In der Jahresbilanz erweist es sich durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach (9,72 kWp) mit Batteriespeicher und Wärmepumpe als Plusenergiehaus. Seit 2018 wird der Strom auch für ein E-Auto verwendet.

Bucher | Hüttinger – Architektur Innen Architektur, Betzenstein – PlusenergiePassivhaus | k2

Das kompakte Passivhaus ist ein Effizienzhaus 40 Plus mit einem sehr guten A/V-Verhältnis. Die leichte Hanglage ermöglicht einen großen Lichtgraben und viel Tageslicht in der Einliegerwohnung im Kellergeschoss. Die Kompaktheit war für die Jury ausschlaggebend. Mit einer Energiebezugsfläche von 35 m² je Bewohner liegt das Projekt deutlich unter den statistischen „Normal“-Werten. Wärmerückgewinnung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bilden mit einer PV-Anlage die Versorgung mit erneuerbarer Energie.

Architekturbüro KLÄRLE, Bad Mergentheim – Hof8

Der ehemalige Bauernhof wurde in eine zukunftsfähige Nutzung und Architektur transformiert. Die Jury überzeugte vor allem die Kombination aus Bewährtem und innovativen Ansätzen. Dachintegrierte Photovoltaik erzeugt mehr Energie, als auf dem Hof verbraucht werden. Die regenerative Energie aus PV-Modulen und aus dem Grundwasser wird im Gebäude gespeichert und könnte auch weiteren Häusern nutzbar gemacht werden. (Mehr zu dem Projekt lesen Sie in DBZ 6 | 2015)

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