Das Dach und die Kunst
Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt/Stiftung Moritzburg, Halle/Saale-
Foto:Roland Halbe,Stuttgart
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Die ursprüngliche Raumdimension der fast 90 m...
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Insgesamt wurden durch dem Umbau 2100 m² neue...
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Die weißen Einbauten mit den glatten Flächen heben...
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Im Treppenhaus im Mittelrisalit des Westflügels...
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Die neuen implantierten Elemente treten trotz des...
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Die kubistische Dachlandschaft verstehen die...
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BU8:
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Moderne Fensterelemente schützen historische...
Foto: Roland Halbe, Stuttgart
Die im 30-jährigen Krieg zerstörte Ruine der Moritzburg wurde von den spanischen Architekten Nieto Sobejano mit einer kühnen Dachkonstruktion zu einem neuen Museumsflügel ausgebaut. Funktion und Gestaltung, Konzept und Kontext fügen sich zu einer gelungenen Einheit zusammen. Der 18 Mio. € teure Erweiterungsbau wurde überwiegend aus Europa-Strukturfondmitteln, aber auch durch die Bundesregierung und das Land Sachsen-Anhalt finanziert.
Eine Ruine im Dornröschenschlaf
Die Moritzburg hat eine lange und bewegte Geschichte: Vor 500 Jahren als spätmittelalterliche Bischofsburg gegen die Hallenser Bürger gebaut, fiel sie schon 100 Jahre später einer verheerenden Feuersbrunst zum Opfer. Die Südwestbastion wurde im Gerangel um die Besetzung durch schwedische Batallione sogar völlig hinweggesprengt. Seitdem war „die Ruine“, wie die Burg in Halle heißt, sich selbst überlassen. Unterschiedliche Nutzungen hinterließen ihre Spuren, auch baulicher Art. Pläne zum Wiederaufbau wurden geschmiedet und wieder verworfen, wie der von Karl...
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