Büro- und Werkstattgebäude DLR, Köln

Auf dem 55 ha großen Gelände des Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln realisierte Architekt Ralf Hoppe aus Windeck für das Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik sowie den Informationsservice Projektförderung ein Verwaltungs- und Werkstattgebäude aus Raummodulen. Die weite Auskragung des Baukörpers über dem Eingang ist prägendes Element des Gebäudes und war aufgrund der Bauweise einfach zu realisieren. Auf rund 2 000 m² beherbergt der dreigeschossige Neubau physikalische Werk- und Versuchsräume, Büros sowie Nebenraum- und Sanitärzonen. Im Zentrum steht ein großzügiges Foyer mit offenem Treppenhaus, das über Galerien Blickverbindungen in die oberen Etagen zulässt. Die Fassade erhielt eine Verkleidung aus weißen Alupaneelen. Das Erd­geschoss setzt sich mit dunkleren Alumi­niumlamellen optisch ab und erdet den kompakten Bau. In den Obergeschossen sorgen bodentiefe Festeröffnungen für lichtdurchflutete Besprechungsräume. Ein gläserner Gang verbindet die Werkräume mit einer bestehenden Versuchshalle. Fundamente und Bodenplatte des Korridors sind statisch so dimensioniert, dass auch Hubwagen mit schwerer Ladung passieren können.

Das modular errichtete Gebäude basiert auf 46 im Werk vorgefertigten Raummodulen des Systemanbieters ALHO. Diese bestehen aus einer freitragenden Stahlskelettstruktur, mit der auch große Spannweiten und Auskragungen realisiert werden können
ALHO Holding GmbH

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