Biennale-Pavillon „White Noise“

Für das Land Salzburg entwarf das Wiener/Salzburger Architekten­team soma ZT den diesjährigen Biennale-Pavillon. In das von Bollinger und Grohmann optimierte „stachelige“ Traggerippe planten die Leichtbauspezialisten formTL eine modulare Klimahülle aus transluzenter Membrane, die eine Teilung in fünf Pavillon-Satelliten ermöglicht. Ende 2010 hatte sich das soma-Architektenteam in einem zweistufigen internationalen Wettbewerb mit seinem Entwurf „White Noise“ durchgesetzt.

Durch Schnittpunkte der Stäbe mit Stäben benachbarter Stab-ebenen ergibt sich ein fester Verbund zwischen den 7 bis 10 Meter weit span­nenden Segmenten. Der 18 Meter lange Pavillon überspannt stützenlos etwa 155 Quadratmeter. Zwischen den Bögen wurde eine Membran eingebracht, deren PVC-Polyestergewebe sich im temporären Einsatz bewährt hat. Zur Zeit tourt „White Noise“ durch Österreich, hier soll der Pavillon über 10 Jahre hinweg seine Botschaft von Kunst und Kultur durchs ganze Land tragen.