Architektur beginnt im Kopf
Eine Ausstellung in Wien geht der Frage nach, wie der Architektenkopf arbeitet-
Das Edge Design Institut, Hongkong, arbeitet im...
Foto: Pez Hejduk
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Die Schweizer Architektin Lux Guyer bevorzugte,...
Fotos (2): Pez Hejduk
„Wenn mir ein Auftrag anvertraut ist, versenke ich ihn, wie es meine Gewohnheit ist, in mein Gedächtnis, das heißt, ich erlaube mir monatelang nicht eine Skizze. Der menschliche Kopf ist so gemacht, dass er eine gewisse Selbständigkeit besitzt: er ist eine Schachtel, in die man die Bestandteile eines Problems lose hineinschütten kann. Dann lässt man es sich vermischen, köcheln, gären.“ Le Corbusier, 1965
Die mediale Vermittlung gegenwärtiger Architektur fokussiert, vereinfacht gesagt, die gebaute, möglichst spektakuläre Form, vornehmlich der global operierenden Architektenstars. Die architekturhistorische Forschung schenkt darüber hinaus noch der Architektenzeichnung Beachtung, besonders in ihrer Spezies als apokryphe Urskizze mitsamt dem darin vermuteten genialen Geistesblitz, der eine eigene Aura, abgekoppelt vom Bauprozess, konzediert wird. Die tagtägliche Architektenarbeit aber, das Entwickeln einer konzeptionell tragfähigen Idee im Projekt und – häufig der ungleich schwierigere Anteil –...
Architektur beginnt im Kopf. The Making of Architecture. Eine Ausstellung im Architekturzentrum Wien – Alte Halle, Museumsplatz 1, 1070 Wien, noch bis zum 2. Februar 2009, täglich 10-19 Uhr, Katalog bei Birkhäuser, www.azw.at
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